Stadtteilbüro erhält neue Fassade

Veröffentlicht am 02.05.2014 in Stadtteil

Das ehemalige Verwaltungsgebäude in der Blasbacher Straße 12 wurde im Jahre 1971 erbaut. Es diente uns viele Jahre als Rathaus und wird heute  im Erdgeschoss  von der Kindertagesstätte Panama (seit 1991) und dem Stadtteilbüro genutzt. Im Obergeschoss befinden sich ein kleines Sitzungszimmer, das überwiegend vom Ortsbeirat und den Vereinen belegt wird, Räume für die Diakonie, Archivräume  und drei Vereinszimmer. Im Untergeschoss ist u. a. ein Jugendraum für die offene Jugendarbeit eingerichtet. Die restlichen Flächen gehören zur Kita bzw. zum Stadtbetriebshof Nord.

Das derzeitige Raumangebot der Kita ist für die Anforderungen unzureichend und die von der Kita genutzten Räume sind dringend sanierungsbedürftig. Geplant ist außerdem die Erweiterung der Kita für  dann insgesamt 30 Kleinkinder unter 3 Jahren. Damit kommt die Stadt Wetzlar dem gesetzlichen Auftrag nach und treibt den Ausbau der Betreuungsplätze voran. Die Schaffung von U3-Plätzen wird derzeit noch vom Bund finanziell gefördert.

Das Planungskonzept sieht vor, die Raumstruktur im Erdgeschoss zu überarbeiten mit dem Ziel, dass das gesamte Erdgeschoss künftig von der Kita genutzt und das Stadtteilbüro ins Obergeschoss verlegt wird. Auf  den ersten Blick sicherlich ein kleiner Nachteil für die Bürger, die das Stadtteilbüro aufsuchen müssen, denn es sind ein paar Treppenstufen zu überwinden. Diese Situation ist nicht neu für uns, vor Jahren hat- ten wir sie schon einmal und sie hat kaum Probleme bereitet. Für Rollatorenbenutzer und Rollstuhlfahrer, die unbedingt den Aufzug benutzen müssen, richten wir eine Gegensprechanlage ein, damit diesen Besuchern die erforderliche Hilfe angeboten werden kann. Wer das nicht in Anspruch nehmen möchte, hat selbstverständlich auch die Möglichkeit, im Stadtbüro im Neuen Rathaus seine Wünsche vorzutragen. Dort ist die absolute Barrierefreiheit gegeben. Das kann für die Bürger dann besonders  interessant werden, wenn wir die  für dieses Jahr zugesagten behindertengerechten Buseinstiege in Hermannstein bekommen.

Mit der Erweiterung der Kita und der Verlegung des  Stadtteilbüros in das Obergeschoss ist eine Komplettsanierung des Verwaltungstraktes verbunden. Neue Aluminiumfenster und –außentüren mit 3-facher Verglasung  werden eingebaut. Die Bodenflächen erhalten einen Bodenbelag aus Kautschuk. Wasch- und Feuchträume werden neu gefliest. Die Fassaden erhalten ein Wärmedämmverbundsystem aus Mineralfaser. Die Dachfläche wird neu gedämmt und um ein Pultdach aus Metall ergänzt. Auf der Dachfläche soll eine Photovoltaikanlage errichtet werden.

Der Kindergarten und damit der gesamte Gebäuderiegel wird mit den geplanten Maßnahmen eine erhebliche energetische Verbesserung erfahren. Für die Zeit der Bauphase werden die Kinder in den Räumen der Kita „Mullewapp“ mit betreut. Die Gesamtinvestitionssumme beläuft sich gegenwärtig auf 1,4 Millionen Euro. Mit dieser Maßnahme ist der Stadtteil Hermannstein für die Zukunft gut gerüstet und erhält durch die Sanierung eine weitere Aufwertung.

 

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